Am Donnerstag, den 4.6.2026 um 09:00 Uhr Uhr haben die katholischen Gemeinden St. Karl Borromäus Winnenden und St. Jakobus Leutenbach das Fronleichnamsfest in der Kirche gefeiert.
Mit den zahlreichen Blumenspenden und den kreativen Ideen der HelferInnen war es möglich, drei wunderschöne Teppiche zu legen/schaffen. Mit den Blumenteppichen drücken wir unsere Dankbarkeit gegenüber Gott über das Geschenk der bedingungslosen Liebe an uns aus.
Im Anschluss an unseren Gottesdienst fand dann wieder die traditionelle „Hocketse“ mit Bewirtung durch das Zeltlagerteam statt.
Blumenteppich 2026 in der Kirche - Foto: Uli Körber
Trauer um Hans-Ulrich Weidemann
Die Kirchengemeinde St. Karl Borromäus trauert um Ingrid Schmidt
Filder Wind Symphony - Konzert mit Emotion und Energie
Ukrainecafe beteiligt sich wiederum bei der Kreisputzete in Winnenden
Zweite Sammelaktion für die Ukraine – sehr erfolgreicher Aufruf
Leerwerden - Eine Kunstinstallation von Frederick Bunsen in der Kirche St. Karl Borromäus Winnenden
Foto: Ralf Göltenbodt
Nun ist sie Vergangenheit: Die Installation von Frederick Bunsen zum Thema "Leerwerden". Ein schweres (an ein Segeltau oder an eine Nabelschnur erinnerndes) Seil war am Anfang des Altarraumes quer durch den Kirchenraum gespannt, in der Mitte war der Holm einer alten Leiter festgebunden. Darunter befand sich ein zum Altar aufsteigendes Feld aus Asche, startend bei der Aschesäule zu Beginn der Stufen. Die Installation oszillierte zwischen den Polen Grenze und Entgrenzung, Spannung und Entspannung, Vergänglichkeit und Neuwerdung, Loslassen und Beschenkt werden. Die Betrachtenden waren – ganz im Sinne des christlichen Konzeptes der kenosis( griechisch: Leerwerden, Entäußern) – eingeladen, sich beim kontemplativen Schauen selbst leer zu machen und so Raum für neue Gedanken, Inspirationen, Hoffnungen und für Gottes Gnade zu schaffen.
Die Installation wurde am 20. März um 19.00 Uhr in der Kirche St. Karl Borromäus eröffnet. Impulse, Gedanken und entsprechende musikalische Resonanzen (Esther Esch, Blockflöte; Peter Kranefoed, Orgel) der verschiedenen Veranstaltungen luden uns ein, zur Ruhe zu kommen, von der Hektik des Tages abzuschalten und sich den eigenen Gedanken hinzugeben. LEERWERDEN öffnete einen Raum, um loszulassen, Verlust und Vergänglichkeit zu betrachten, der Leere nachzuspüren – und sich für Neues zu öffnen. Die Installation ermutigte, weiterzugehen, auch in Zeiten der Krise.
Die Installation in der Kirche war bis zum Morgen des Ostersonntags (5. April) frei zugänglich. Den Abschluss dieser Installation feierten wir am Ostersonntag mit dem festlichen Hochamt. Bis dahin fanden weitere Veranstaltungen statt.
Besucherinnen und Besucher waren eingeladen, in einen persönlichen Dialog zu treten – im eigenen Schauen, in den Gottesdiensten, in den begleitenden Veranstaltungen.
Leer werden und sich füllen lassen: Prof. Bunsen (1952 in Texas geboren und heute in Ammerbuch Breitenholz künstlerisch tätig) arbeitet mit Kräften, die einander entgegenstehen und zugleich aufeinander verweisen. Sein Ansatz ist radikal schlicht: Damit Neues entstehen kann, muss Bestehendes weichen (Kenosis).
Flyer zum Ausdruck mit allen Veranstaltungen der Installation 'Leerwerden'
Am Samstag, 15.3. 2025, fand in Winnenden eine besondere Putzaktion statt, die von der katholischen Kirche organisiert wurde.
Unter dem Motto „Hundert Hände für eine saubere Nachbarschaft“ beteiligten sich ca. 30 Personen an der Aktion, die meisten waren Besucher des Ukraine-Cafés, das regelmäßig im Gemeindesaal der St. Borromäus-Kirche stattfindet. Auch manche Anwohner schlossen sich der Initiative an. Innerhalb einer Stunde sammelten die Teilnehmer zehn Säcke Müll rund um die Kirche.
Im Anschluss an die Putzaktion gab es einen schwäbisch-ukrainischen Imbiss. Eine ukrainische Teilnehmerin äußerte, dass das Sammeln von Zigarettenkippen eine Herausforderung darstelle, aber es bereite Freude, etwas zurückzugeben für die Unterstützung, die sie in Winnenden erfahren habe. Jens Flammann, Engagementförderer der katholischen Kirche, betonte, dass solche Aktionen helfen, einen neuen Blick auf die Nachbarschaft zu gewinnen und die Gemeinschaft zu stärken.
Etwas gebückt, aber oft unterwegs, so trafen wir H. Weidemann des Öfteren am Bahnhof Winnenden. Erst kürzlich stellten wir aber fest, dass wir ihn schon länger nicht mehr gesehen haben. Jetzt erhielten wir am Donnerstag, 23. Januar, die traurige Nachricht, dass er nach einer immer schwerer werdenden Krankheit verstorben ist.
Herr Weidemann unterrichtete 1977 – 2002 am Georg-Büchner-Gymnasium Religion und Geschichte und hat sich in unserer Kirchengemeinde vielfältig engagiert. Er leitete Wort-Gottes- Feiern, gestaltete Kindergottesdienste, bereitete Kreuzwegandachten vor, gründete und leitete Bibelkreise, organisierte Jahr für Jahr Gemeindeausflüge, Wallfahrten und Bildungsreisen, sang im Kirchenchor und in der Schola. Sein Rat und sein Wissen war in den Sitzungen des Kirchengemeinderates stets gefragt.
Für sein Wirken in unserer Gemeinde sind wir sehr dankbar und bitten Gott in unseren Gebeten, dass er ihn seine Herrlichkeit schauen lasse.
Am ersten Freitag im März feierten im Paul-Schneider-Haus über 50 Teilnehmende den ökumenischen Weltgebetstag nach einer Liturgie, die Christinnen der Cook-Insel gestaltet haben, 16.000 km entfernt von uns im Pazifik.
Das Weltgebetstags-Team der Ökumenischen Kirchen Winnenden war in mehreren Vorbereitungstreffen darum bemüht, einen herzlichen Empfang mit Chai-Tee und einer farbenfrohen Dekoration, Einblick in die Welt der Cook-Inseln zu geben. Papierblumen wurden unter Anleitung von Erna Ullsperger (Katholischen Kirche) im Vorfeld gebastelt. Weitere Mitwirkende sorgten mit Kuchen und Tees für das leibliche Wohl beim gemütlichen Ausklang.
Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die biblische Zusage aus Psalm 139: „Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin.“ Diese Worte sind ein starkes Bekenntnis zur Würde jedes Menschen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Lebensumstände. Sie ermutigen dazu, sich nicht nur als Geschöpf Gottes zu sehen, sondern auch Verantwortung für die Schöpfung und die Mitmenschen zu übernehmen. Hierbei auf Gottvertrauen und Zuversicht zu setzen.
Pastorin Elisabeth Kurz (EMK) informierte anhand wunderschöner Fotos, dass die Cook-Inseln für ihre traumhaften Strände, ihre bunte Unterwasserwelt und die herzliche Kultur bekannt sind. Aber auch darüber, mit welchen Herausforderungen die Menschen in diesem Tropenparadies kämpfen. Während auf den ersten Blick die Natur unberührt erscheint, machen sich die Folgen des Klimawandels und der Umweltbelastungen immer stärker bemerkbar. Regina Winkler (Evangelische Kirche) erklärte, wie der steigende Meeresspiegel und die Müllentsorgung über das Meer das fragile Ökosystem und damit die Lebensgrundlage der Bewohner dort bedrohen. Eine große Bedrohung ist auch der von der Regierung angestrebte Tiefseebergbau.
Der Weltgebetstag ruft dazu auf, nicht wegzuschauen, sondern sich solidarisch zu zeigen und die Anliegen der Menschen auf den Cook-Inseln mitzutragen. Was die Gottesdienstbesucher mit einer Kollekte in Höhe von 410,82 EUR bestätigten.
Ein herzliches Dankeschön für das gute und ermutigende Miteinander und besonders an alle, die in irgendeiner Form zu diesem schönen gemeinsamen Abend beigetragen haben! Jede hat ihre Begabung gezeigt und sich dort eingesetzt, wo sie es konnte. Ob es beim Vortragen, am Klavier, bei der Technik, beim Basteln oder Deko des Raumes war, beim Teekochen, beim Backen und Aufräumen: es hat alles ganz wunderbar geklappt.
Irene Erbe
Die rasche Wahl des neuen Papstes Leo XIV. hat uns als Kirchengemeinde sehr erfreut. Er hat viele Jahre seiner beruflichen Tätigkeit in Lateinamerika verbracht, war lange in Peru und kennt deshalb die Situation dort sehr gut. Gleichzeitig war er Vorsitzender des Dikasteriums der Bischöfe, also der Personalabteilung des Vatikans, und kennt auch viele Bischöfe gut.
Am 18. Mai wurde der neue Papst in Rom in sein neues Amt eingeführt. In Winnenden haben aus diesem Anlass 15 Minuten lang alle Glocken geläutet, im Gottesdienst haben wir u.a. folgende Bitte ausgesprochen: „Gott, unser Vater, schenke ihm Weisheit, Vertrauen und Großmut für seinen Dienst und hilf ihm, sein Amt so zu führen, dass es der Einheit der Kirche und dem Frieden unter den Völkern dient“.
Dazu wünschen wir ihm Gottes Segen!
Berührende Texte und Musik in einem „besonderen Gottesdienst“ in der Borromäuskirche Winnenden.
Strahlend blauer Himmel, doch auf dem Kirchvorplatz ist am Tag des alljährlichen Sommerfestes unserer Kirchengemeinde St. Karl Borromäus nichts los? Aufgrund der außergewöhnlich heißen Temperaturen fand das Fest in diesem Jahr im angenehm temperierten Gemeindesaal unter der Kirche statt. Schon am frühen Morgen machte sich das Zeltlager-Team an die Küchenarbeit heran. Zusammen mit dem Hausmeisterehepaar, den beiden Pfarramtssekretärinnen und Helferinnen und Helfern der Kirchengemeinde wurden zudem die Tische mit Blumenschmuck dekoriert, das Kuchenbüffet errichtet und Kaffee gekocht. Währenddessen feierte die Gemeinde oben in der Kirche die heilige Messe, die feierlich vom Kirchenchor begleitet wurde. Eines von vielen musikalischen Highlights war die Darbietung von John Rutters „The Lord bless you and keep you“.
Orientalische Tanzgruppe von Raihana bringt Festbesucher gedanklich nach Nubien und Ägypten
Die Festbesucher konnten sich nach dem Gottesdienst im Saal unter der Kirche bei Bratwürsten, Schnitzel, Maultaschen und Kartoffelsalat stärken und ein erfrischendes Getränk genießen. Für zusätzliche Abkühlung sorgte das von den Zeltlagerteam verkaufte Eis am Stiel beziehungsweise das Wassereis. Musikalisch ging es nach dem Mittagessen weiter. Die Kindergartenkinder des St. Martinkindergartens in Winnenden machten die Liebe Gottes zu den Menschen in Liedern wie „Du bist ein Ton in Gottes Melodie“ spürbar. Ein weiteres Highlight für Kinder: Die Malteser schminkten ihnen bunte Wunden. Derweil entführte die orientalische Tanzgruppe von Raihana alias Andrea Luikh Jung und Alt gedanklich nach Nubien, Ägypten und in andere Teile Afrikas. Auch der orientalische Stocktanz der Frauengruppe begeisterte das Publikum.
Mitmachtänze mit Barbara Sütterle-Matschenz und einer Line-Dance-Gruppe
Ein weiterer Programmpunkt waren die Mitmachtänze von Barbara Sütterle-Matschenz, die die ganzjährige Folkloretanzgruppe im Saal unter der Kirche leitet. Frauen – ob jung oder junggeblieben – tanzten unter anderem zu griechischer Musik (Männer wollten keine mitmachen). Sütterle-Matschenz zeigte den Tänzerinnen zudem einen „Regentanz“, der wohl seine Wirkung erzielte, denn in der darauffolgenden Nacht zog ein Gewitter über Winnenden. Mittanzen hieß es schließlich auch beim beindruckenden Auftritt der Line-Dance-Gruppe unter der Leitung von Frau Mittorp.
Wir möchten allen herzlich Danke sagen, die durch ihr großes Engagement zum Gelingen des Sommerfestes beigetragen haben.
Kevin O‘Brien
Aktuelles /Lesenswertes
Nächste Termine (Win)
- 16:00 Beichtgelegenheit. Weitere Termine: 28.11.26 und 19.12.26
- (Kirche St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 17:00 Eucharistiefeier
- (Saal Maximilian-Kolbe-Haus Schelmenholz)
- 18:30 Eucharistiefeier
- (Saal und Kirche St. Maria Oppelsbohm)
- 10:30 Wortgottesdienst
- (Kirche St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 17:00 Eucharistische Anbetung
- (Kirche St. Maria, Schwaikheim)
- 18:00 Rosenkranzgebet
- (Kirche St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 9:00 Eucharistiefeier
- (Kirche St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 17:00 Wortgottesdienst
- (Saal Maximilian-Kolbe-Haus Schelmenholz)
- 18:30 Wortgottesdienst
- (Saal und Kirche St. Maria Oppelsbohm)
- 19:00 Verbum Dei - Bibel und Gebet
- (Gemein­desaal 4 St. Karl Borromäus, Winnenden)
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