Angebote
Mit der Firmvorbereitung ging in der letzten Woche eine aufregende Zeit für die Firmbewerber*innen und Firmbegleiter*innen in der Seelsorgeeinheit zu Ende. Eltern, Jugendliche Gruppenleiter und Aktive aus der Gemeinde ließen Jugendliche für ein halbes Jahr Kirche in ihren vielen Facetten erlebbar werden. Wir haben zusammen Gottesdienste gefeiert, in Projekten mitgearbeitet, über den Glauben gesprochen und Glauben gelebt. Wir haben eine Nacht durchgemacht und sind mit Menschen aus den Gemeinden in Kontakt gekommen. Wir waren zusammen im Kloster. Nicht zuletzt haben wir Seelsorgeeinheit wieder ein Stück mehr lebendig werden lassen.
Am Samstag, den 12.04. haben in Winnenden und in Schwaikheim 45 Firmbewerber*innen durch Bischof Dr. Klaus Krämer das Sakrament der Firmung empfangen.
Wir danken allen, die uns auf diesem Weg unterstützt haben!
Winnenden, 1.9.2024
Heute morgen am Sonntag um 10.15 verstarb unser ehemaliger Pfarrer Helmut Nann in Weil der Stadt. In der Pfarrei St. Karl Borromäus hat er 20 Jahre lang (23. August 1987 - 30.06.2007) segensreich gewirkt. Seinem Primizspruch folgend: „Wohin ich dich auch sende, dorthin geh. Alles, was ich dir auftrage, das richte aus! Fürchte dich nicht vor anderen, denn ich bin bei dir, und ich rette dich.“ hat er imJahre 1987 die an ihn gerichtete Frage, ob er nicht die Pfarrei in Winnenden übernehmen wolle, mit einem klaren Ja beantwortet. Zahlreiche Aufgaben warteten auf ihn.
Am Mittwoch wurden 30 neue Taufspender:innen in Rottenburg beauftragt.
Es ist bereits der zweite Jahrgang, der den Qualifizierungskurs durchlaufen hat. Als der inzwischen emeritierte Bischof Gebhard Fürst Ende 2022 beschloss, dass in der Diözese künftig auch Laien taufen dürfen, war der Andrang an möglichen Kandidat:innen groß. So groß, dass die Plätze im Ausbildungskurs gar nicht ausgereicht haben. Daher war schon früh klar, dass es bei einem Kurs nicht bleiben wird. Am 27. November wird nun schon der zweite Jahrgang an neuen Taufspender:innen beauftragt. Damit hat die Diözese insgesamt 56 Menschen gewonnen, die dieses wichtige Sakrament spenden dürfen.
Rottenburg-Stuttgart war und ist eines der ersten deutschen Diözesen, in denen nicht nur geweihte Männer wie Diakone und Priester taufen dürfen, sondern auch andere Mitarbeiter:innen der Kirche – und damit auch Frauen. Beate Vallendor hat den ersten Qualifizierungskurs besucht und ist nun schon seit einem Jahr offiziell „Taufbeauftragte“. Sie sagt: „Ich finde, es ist eine notwendige Veränderung, dass Frauen und Laien auch taufen dürfen.“
Von rechtlichen Grundlagen bis zum Taufritual
Die Männer und Frauen haben einen Qualifizierungskurs bestehend aus drei Modulen plus Eigenstudium hinter sich. Im Juli 2024 traf sich die Gruppe virtuell zu den ersten beiden Modulen mit den Titeln „Pastoraltheologische Zugänge und kirchenrechtliche Grundlagen" sowie „Erschließung der Tauftheologie und des Ritus". Den Sommer über haben sich die Teilnehmenden über die Lernplattform der Diözese das Taufritual und die pastorale Einführung zur Feier der Kindertaufe erschlossen. Im September und Oktober fand dann in kleineren Gruppen das dritte Modul „Theoretisches und Praktisches zur Feier" statt. Drei Tage in Präsenz sollten zum Vertiefen und Üben, Austauschen und Reflektieren beitragen. Mit dabei waren Priester oder Diakone, die aus der Praxis berichten konnten. „Geschätzt wurde dabei von allen der intensive Austausch, Tipps aus und für die Praxis, das kollegiale und wertschätzende Miteinander, die gute Lernatmosphäre, intensiv Zeit für das Thema zu haben, sich auch spirituell mit dem Thema der Taufe und dem eigenen Taufbewusstsein auseinander zu setzen“, sagt Sylvia Neumeier, Referentin der Hauptabteilung Liturgie.
Die meisten Taufbeauftragten sind Frauen
Die 56 Taufbeauftragten aus den ersten zwei Jahrgängen sind im Schnitt 52 Jahre alt. Etwa 84 Prozent sind Frauen. Mehr als die Hälfte arbeiten als Gemeinderefenret:innen, etwa 40 Prozent als Pastoralreferent:innen. Nach den ersten zwei Jahren gibt es nun in rund 20 Prozent aller Seelsorgeeinheiten der Diözese Taufbeauftragte. „Das ist ein toller Erfolg, dass nach zwei Jahren schon so eine breite Verteilung vorhanden ist - finde ich!“, sagt Regina Seneca, Leiterin der Hauptabteilung Pastorales Personal.
Aktuelles /Lesenswertes
Nächste Termine (Win)
- 18:00 Rosenkranzgebet
- (Kirche St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 9:00 Eucharistiefeier
- (Kirche St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 17:00 Wortgottesdienst
- (Saal Maximilian-Kolbe-Haus Schelmenholz)
- 18:30 Wortgottesdienst
- (Saal und Kirche St. Maria Oppelsbohm)
- 10:30 Familien-Wortgottesdienst "Kirche Kunterbunt"
- (ETG ev. Freikirche Berglen, Winnenden)
- 10:30 Eucharistiefeier
- (Kirche St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 18:00 ökum. Taizégebet
- (Gemein­desaal 1+2+3+4 St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 18:00 Rosenkranzgebet
- (Kirche St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 9:00 Eucharistiefeier
- (Kirche St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 14:30 Seniorengymnastik
- (Gemein­desaal 2+3 St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 15:00 Begegnungstreffen für ukrainische Flüchtlinge
- (Gemein­desaal 2+3 St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 11:30 Vesperkirche
- (Gemein­desaal 1+2+3+4 St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 19:00 FrauenFeierAbend "Faszination Klang - Resonanz, Entspannung, Therapie"
- (Gemein­desaal 2+3 St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 15:00 Folkloretanz Fr. Sütterle-Matschenz
- (Gemein­desaal 2+3 St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 19:00 Verbum Dei - Bibel und Gebet
- (Gemein­desaal 4 St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 14:30 Seniorengymnastik
- (Gemein­desaal 2+3 St. Karl Borromäus, Winnenden)
- 19:30 Ökumene Berglen - Seelsorge in "Gotteszell" - Aus dem Alltag im Frauengefängnis Schw. Gmünd
- (evang. Gemeindehaus Oppelsbohm (O))
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