Kinder

Zusammen mit dem Landfrauenverein Berglen laden wir ein zum Thema "Mit Kindern über Tod und Trauer sprechen" -

am Mittwoch, 18. März um 19.30 Uhr im evang. Gemeindehaus.

"Wie sag ich´s meinem Kinde..." In Grenzsituationen des Lebens fehlen uns oft die Worte. Religionspädagogin Christine Leuze wird an diesem Abend über Kinderfragen, entwicklungspsychologische Zugänge und mögliche Antworten sprechen.

Ein Abend nicht nur für Eltern.

Ihr Ökumene-Team

Installation Leerwerden
Foto: Erna Ullsperger

Ein schweres (an ein Segeltau oder an eine Nabelschnur erinnerndes) Seil ist am Anfang des Altarraumes quer durch den Kirchenraum gespannt, in der Mitte ist der Holm einer alten Leiter festgebunden. Darunter befindet sich ein zum Altar aufsteigendes Feld aus Asche, startend bei der Aschesäule zu Beginn der Stufen. Die Installation oszilliert zwischen den Polen Grenze und Entgrenzung, Spannung und Entspannung, Vergänglichkeit und Neuwerdung, Loslassen und Beschenkt werden. Die Betrachtenden sind – ganz im Sinne des christlichen Konzeptes der kenosis( griechisch: Leerwerden, Entäußern) – eingeladen, sich beim kontemplativen Schauen selbst leer zu machen und so Raum für neue Gedanken, Inspirationen, Hoffnungen und für Gottes Gnade zu schaffen.

Die Installation wird am 20. März um 19.00 Uhr in der Kirche St. Karl Borromäus eröffnet. Impulse, Gespräch (Pfr. Gerald Warmuth, Prof. Frederick Bunsen) und musikalische Resonanzen (Esther Esch, Blockflöte; Peter Kranefoed, Orgel) laden uns eine Stunde ein, zur Ruhe zu kommen, von der Hektik des Tages abzuschalten und sich den eigenen Gedanken hinzugeben.

Die Installation in der Kirche ist bis zum Morgen des Ostersonntags (5. April) frei zugänglich.

In diesem Zeitraum finden weitere Veranstaltungen statt, den Abschluss dieser Installation feiern wir am Ostersonntag mit dem festlichen Hochamt.

Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, in einen persönlichen Dialog zu treten – im eigenen Schauen, in den Gottesdiensten, in den begleitenden Veranstaltungen.

Leer werden und sich füllen lassen: Prof. Bunsen (1952 in Texas geboren und heute in Ammerbuch Breitenholz künstlerisch tätig) arbeitet mit Kräften, die einander entgegenstehen und zugleich aufeinander verweisen. Sein Ansatz ist radikal schlicht: Damit Neues entstehen kann, muss Bestehendes weichen (Kenosis).

LEERWERDEN öffnet einen Raum, um loszulassen, Verlust und Vergänglichkeit zu betrachten, der Leere nachzuspüren – und sich für Neues zu öffnen. Die Installation ermutigt, weiterzugehen, auch in Zeiten der Krise.

Alle Veranstaltungen der Installation 'Leerwerden'

Flyer zum Ausdruck mit allen Veranstaltungen der Installation 'Leerwerden'