Ukraine Dankesbrief
Foto: Rupert Kern
 
Dieser Dankesbrief richtet sich an unsere deutschen Freunde von der St. Karl Borromäus Kirche unter der Leitung von Rupert Kern. Dank lhnen finden unsere Treffen im ukrainischen Cafe statt. Wir sind sehr dankbar für lhre Fürsorge, Aufmerksamkeit und Hilfe. Wir sind alle sicher, dass Sie von Gott selbst zu uns gesandt wurden. Wir haben hier Gemütlichkeit, Wärme, Liebe und Verständnis gefunden. Ehre und Lob sei dem Herrn, unserem Gott in Ewigkeit!
 
Diese Treffen am Freitag finden dank Ihres offenen Herzens für uns, für die Ukrainer, statt. Jetzt haben viele Menschen Arbeit gefunden, sind in andere Städte und Länder gezogen, einige besuchen Sprachkurse und immer weniger Menschen kommen zu den Treffen. Wir werden vielleicht nach dem Krieg alle in unsere Städte und Häuser zurückkehren, und wir werden diese Erinnerungen mit uns nehmen, und unsere Dankbarkeit wird bei lhnen bleiben.
 
Also beschlossen wir, eine symbolische Erinnerung an uns auf einem Rushnyk mit ukrainischer Stickerei zu hinterlassen. Diese Rushnyk symbolisiert die Güte, Liebe und Großzügigkeit des ukrainischen Volkes. Auf ihr stehen die Vor- und Nachnamen all derer, die an unseren Treffen teilgenommen und ihre Dankbarkeit zum Ausdruck gebracht haben! Es soll eine kleine Erinnerung an uns sein! Das schöne handgezeichnete Bild, von unserer lrochka Klimenko erinnert an unsere Ukraine.
 
Wenn der Krieg vorbei ist, werden wir uns freuen, Sie in der Ukraine mit der gleichen Liebe und Wärme zu treffen. Wir wünschen allen Gutes, Wohlstand, Erfolg in allem und Gesundheit!
 
Ukraine Dankesbrief
Foto: Rupert Kern
Rupert Kern
Putzete
Foto: privat

Am Samstag, 15.3. 2025, fand in Winnenden eine besondere Putzaktion statt, die von der katholischen Kirche organisiert wurde.

Unter dem Motto „Hundert Hände für eine saubere Nachbarschaft“ beteiligten sich ca. 30 Personen an der Aktion, die meisten waren Besucher des Ukraine-Cafés, das regelmäßig im Gemeindesaal der St. Borromäus-Kirche stattfindet. Auch manche Anwohner schlossen sich der Initiative an. Innerhalb einer Stunde sammelten die Teilnehmer zehn Säcke Müll rund um die Kirche.

Im Anschluss an die Putzaktion gab es einen schwäbisch-ukrainischen Imbiss. Eine ukrainische Teilnehmerin äußerte, dass das Sammeln von Zigarettenkippen eine Herausforderung darstelle, aber es bereite Freude, etwas zurückzugeben für die Unterstützung, die sie in Winnenden erfahren habe. Jens Flammann, Engagementförderer der katholischen Kirche, betonte, dass solche Aktionen helfen, einen neuen Blick auf die Nachbarschaft zu gewinnen und die Gemeinschaft zu stärken.