Ukraine Sammelaktion
Foto: Leo Jünger
Am Freitagnachmittag, den 27. März 2026, rollte Fahrzeug um Fahrzeug Richtung St. Karl Borromäus Kirche. Viele geschlossene Pakete mit den notwendigen Aufschriften wurden gemäß der Spendenliste vorbeigebracht, manche Tüten und kleine Pakete wurden durch die fleißigen Hände der Ukrainer des Ukrainecafès und weiterer Helfer in größere Pakete verpackt. So konnte innerhalb drei Stunden ein 3,5 t-Transporter mit 22,6 cbm Ladevermögen bis an den Deckenrand beladen werden. Ca. 400 Pakete wurden gestapelt, hinzu kamen Rollatoren und Gehhilfen.
 
Mit Hilfe des Deutsch-Ukrainischen Verein Rems-Murr e.V. werden diese Pakete zügig in die Ukraine transportiert. So wollen wir der Zivilbevölkerung, den Soldaten und den medizinischen Einrichtungen in der Ukraine helfen, die dringend auf Verbandsmaterial, Bettwäsche, Hand- und Badetücher, Decken, Bettdecken, Kissen, Schlafsäcke, orthopädische Hilfsmittel und Windeln angewiesen sind.
 
Erfreulich sind auch die zahlreichen Geldspenden, mit denen wir einen Stromgenerator anschaffen und eine Feldküche in Dnipro unterstützen können. Herzlichen Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern, allen Helferinnen und Helfern und dem Autohaus Lutz, das uns diesen Transporter zur Verfügung gestellt hat.

 

16.5.2026: Nachricht von H. Gelmann (Vorsitzender des Deutsch-Ukrainischen Vereins Rems-Murr e.V.) 

"Einen beträchtlichen Teil der Sachspenden haben wir inzwischen in die Ukraine versendet, die orthodoxe Gemeinde in Dnipro hat für den Kauf von Lebensmittel 700€ überwiesen bekommen, wobei es mir gelungen war, die Überweisung ohne übermäßige Bankgebühren abzuwickeln. In der Zwischenzeit haben wir 4 Generatoren und eine Powerstation gekauft, d.h. das restliche Spendengeld ist ebenfalls zweckmäßig verwendet worden." 

Rupert Kern 

Ort der Begegnung
Foto: Kern

Beim Ukrainecafé am vergangenen Freitag (1.3.2024) war hoher Besuch angesagt. Im Namen der ACK begrüßte Rupert Kern herzlich die Landtagspräsidentin Frau M. Aras, die Landtagsabgeordnete Frau Sperling, für die Stadt Winnenden Oberbürgermeister H. Holzwarth zusammen mit Frau Voith und Frau Heinzelmann und den Grünenvorstand H. Baier mit weiteren Vorstandsmitgliedern.

In ihrem Grußwort betonte Frau Aras die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements und ihre Wirkung auf die in Winnenden und Umgebung lebenden Ukrainer. Nach dem Grußwort von OB H.Holzwarth stellte Frau Voith im Namen der Stadt die Integrationsarbeit der Stadt vor, die Landtagsabgeordnete Frau Sperling würdigte vor allem die Motivation für diese ehrenamtliche Tätigkeit.

Anschließend führte Frau Aras und ihre Besucher Gespräche mit den Ehrenamtlichen und den Mitbürgern aus der Ukraine. Sie war von der Atmosphäre dieses Cafés beeindruckt, sie erlebte einen deutlich spürbaren Zusammenhalt unter den Ukrainern, die sich erst hier in Winnenden kennengelernt haben, und eine große Verbundenheit der Ehrenamtlichen mit den Ukrainern.

Am Ende dieses sehr gut besuchten Nachmittags mit reichlichem Kuchenangebot trug die Dolmetscherin Katarina Schiffhauer den von der Ukrainerin Nina Jablonska verfassten Dankesbrief, den viele Ukrainer unterschrieben haben, auf Deutsch vor.

Im Auftrag des ACK: Rupert Kern(05.03.2024)