Paul Staudenmaier
Foto: Rainer Kozok
 
Am Ostermontag verstarb unser langjähriges Gemeindemitglied Paul Staudenmaier im Alter von 91 Jahren. Auf eigenen Wunsch wurde er im engsten Familienkreis bestattet.
Die Familie Staudenmaier kam in den 1930 Jahren nach Winnenden. Der Vater von Paul Staudenmaier arbeitete als Pfleger im ZfP. Paul engagierte sich in seinen jungen Jahren rasch in verschiedenen Kreisen der Kirchengemeinde: in der KAB, beim Besuchsdienst im Caritaskreis, in Jugendgruppen. Er sang im Kirchenchor und hat sich als ausgebildeter Gärtner für den Blumenschmuck in der Kirche verantwortlich gefühlt. Seine Schwester hat einen Fotografen geheiratet. Paul Staudenmaier liebte das Fotografieren - er hat im Geschäft seiner Schwester mitgeholfen - und so übernahm er gerne das Fotografieren bei der Kirchweihe, bei Gemeindefesten, Erstkommunionen und sonstigen Anlässen. Er kochte mit Leidenschaft – bei Gemeindefesten und Jugendfreizeiten. Die Jugendlichen schätzten ihn für seinen Einsatz. Gerne hat er bei der Organisation der Feste mitgeholfen. Oft hat er die Mesner vertreten und neue Mesner eingearbeitet.
Paul Staudenmaier war ein sehr kontaktfreudiger, fröhlicher Mensch, der die Musik liebte, sich über die Festmessen des Chores in der Kirche freute und die Qualität beurteilen konnte, da er viele Kompositionen kannte. Bis zu seinem Lebensende war er sehr mit der Gemeinde verbunden, er hat sich über jeden Besuch gefreut, da er sich in den letzten Jahren nicht mehr selbständig bewegen konnte.
Das Requiem wurde am Donnerstag, 22. Mai 2025 in der Kirche St. Karl Borromäus gefeiert.
Rupert Kern
Kerzenreste
Kerzenreste - Foto: Rupert Kern
Kerzenreste
Kerzenreste - Foto: Leo Jünger
Kerzenreste
Kerzenreste - Foto: Rupert Kern
Die Strom- und Wärmeversorgung in der Ukraine ist infolge der russischen Bombardements stark gefährdet. Viele müssen bei den winterlichen Temperaturen in der Dunkelheit und Kälte in ihren Wohnungen ausharren, auch alte und kranke Menschen. Täglich wird Strom für mehrere Stunden abgeschaltet. Dosenkerzen - das sind leere Konservendosen, die mit einem Pappstreifen ausgestattet und mit Wachs bzw. Paraffin gefüllt sind – spenden Licht oder sorgen dafür, dass auch bei Stromausfall im Krieg gekocht werden kann. Viele freiwillige Helferinnen und Helfer in der Ukraine und auch hier stellen solche Dosenkerzen her und unterstützen damit ihre Landsleute.
 
Viele Menschen sind dem Aufruf in den verschiedenen christlichen Gemeinschaften zur Kerzenspende gefolgt. Sie haben nicht benötigte Kerzenreste zur Kirche St. Karl Borromäus gebracht. Insgesamt wurden über 2 Tonnen gesammelt, die in Kartons und Schachteln verpackt wurden.Für diese Unterstützung sagen wir herzlichen Dank!
Rupert Kern