Ukraine Dankesbrief
Übersetzerin: Hanna Striukova  Foto: Rupert Kern
Begonnen haben wir am 22. Juli 2022. Seither haben wir uns 131 mal Freitag für Freitag getroffen, geredet, gespielt, gesungen, gebastelt, Informationen eingeholt, weitergebildet und Kaffee getrunken. Helferinnen und Helfer aus der evangelischen, evangelisch-methodistischen und katholischen Kirchengemeinde haben viele Kuchen gebacken, die Tische gedeckt, Kaffee gekocht und am Schluss die Gedecke gespült und alles aufgeräumt.
 
Diese vielfältigen Treffen, verbunden mit zahlreichen Aktionen (z.B. Teilnahme an der Putzete, große Sammelaktion für medizinische Einrichtungen in der Ukraine, Andacht mit Orgelmusik) haben uns zusammengeführt und sind nun Grundlage für eine herzliche Gemeinschaft.
 
Grund genug, am 25.7.2025 diese drei Jahre zu feiern. Von den Ukrainern wurden wir zu diesem Kaffee herzlich eingeladen. Dieses Mal durften wir keine Kuchen mitbringen, sie selbst verwöhnten uns mit zahlreichen Spezialitäten, die in der Ukraine gerne verzehrt werden. Nina sprach herzliche Dankesworte – an das Team und an die Stadt, vertreten durch Frau Heinzelmann. Mit sehr schön gespielten Klavierstücken (Claude Debussy, Franz List, O.Izuk wurden wir von Palina vortrefflich unterhalten, zum Abschluss sang Valeriia einige ukrainische und italienische Lieder mit gewohntem Temperament. Den Abschluss bildete wie immer das Gebet in der Kirche St. Karl Borromäus, das die Dankbarkeit für die Gemeinschaft, die Sorgen um die Menschen in der Ukraine und die Bitte um Gottes Hilfe zum Ausdruck brachte.
 
Nach den Sommerferien treffen wir uns wieder am Freitag 12. September 2025 im Saal unter der Kirche St. Karl Borromäus.
 
Rupert Kern
Ukraine Sammelaktion
Foto: Leo Jünger
Am Freitagnachmittag, den 27. März 2026, rollte Fahrzeug um Fahrzeug Richtung St. Karl Borromäus Kirche. Viele geschlossene Pakete mit den notwendigen Aufschriften wurden gemäß der Spendenliste vorbeigebracht, manche Tüten und kleine Pakete wurden durch die fleißigen Hände der Ukrainer des Ukrainecafès und weiterer Helfer in größere Pakete verpackt. So konnte innerhalb drei Stunden ein 3,5 t-Transporter mit 22,6 cbm Ladevermögen bis an den Deckenrand beladen werden. Ca. 400 Pakete wurden gestapelt, hinzu kamen Rollatoren und Gehhilfen.
 
Mit Hilfe des Deutsch-Ukrainischen Verein Rems-Murr e.V. werden diese Pakete zügig in die Ukraine transportiert. So wollen wir der Zivilbevölkerung, den Soldaten und den medizinischen Einrichtungen in der Ukraine helfen, die dringend auf Verbandsmaterial, Bettwäsche, Hand- und Badetücher, Decken, Bettdecken, Kissen, Schlafsäcke, orthopädische Hilfsmittel und Windeln angewiesen sind.
 

Erfreulich sind auch die zahlreichen Geldspenden, mit denen wir einen Stromgenerator anschaffen und eine Feldküche in Dnipro unterstützen können. Herzlichen Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern, allen Helferinnen und Helfern und dem Autohaus Lutz, das uns diesen Transporter zur Verfügung gestellt hat.

Rupert Kern 

Putzete
Foto: privat

Am Samstag, 15.3. 2025, fand in Winnenden eine besondere Putzaktion statt, die von der katholischen Kirche organisiert wurde.

Unter dem Motto „Hundert Hände für eine saubere Nachbarschaft“ beteiligten sich ca. 30 Personen an der Aktion, die meisten waren Besucher des Ukraine-Cafés, das regelmäßig im Gemeindesaal der St. Borromäus-Kirche stattfindet. Auch manche Anwohner schlossen sich der Initiative an. Innerhalb einer Stunde sammelten die Teilnehmer zehn Säcke Müll rund um die Kirche.

Im Anschluss an die Putzaktion gab es einen schwäbisch-ukrainischen Imbiss. Eine ukrainische Teilnehmerin äußerte, dass das Sammeln von Zigarettenkippen eine Herausforderung darstelle, aber es bereite Freude, etwas zurückzugeben für die Unterstützung, die sie in Winnenden erfahren habe. Jens Flammann, Engagementförderer der katholischen Kirche, betonte, dass solche Aktionen helfen, einen neuen Blick auf die Nachbarschaft zu gewinnen und die Gemeinschaft zu stärken.

Am Montag um 17.30 Uhr war unsere Kirche sehr gut gefüllt mit vielen Eltern und Kindern, die ihre Laternen mitgebracht haben. Die Kinder des Kindergarten Sankt Martin sind zusammen mit ihren Erzieherinnen in die abgedunkelte Kirche eingezogen und haben das Lied „Wie Sankt Martin möchte ich sein“ vorgesungen.

Leider hat es dieses Jahr geregnet und so musste der Laternenumzug ausfallen. Die Kinder durften beim Lied „Ich geh mit meiner Laterne“ durch die Kirche laufen. Die Bläserklasse begleitete den Gesang musikalisch. Vor der Kirche, im strömenden Regen, teilte dann „Sankt Martin“ noch seinen Soldatenmantel mit dem armen Bettler. Das Pony Nora hat alles mit viel Geduld hingenommen.

Im Anschluss gab es gebackene Gänse und Punsch zum Aufwärmen. Ein sehr schönes Miteinander hat diese Aktion möglich gemacht. Ein herzliches Dankeschön an die Erzieherinnen vom Kindergarten Sankt Martin, an Frau Brandt mit ihrem Pony Nora und den Kindern die Sankt Martin und den Bettler gespielt haben, der Bläserklasse unter Leitung von Herrn Eden, den Helfern der Kirchengemeinde, besonders Herrn Krause für die Technik und allen Eltern und Kindern die mitgesungen haben.

Ministrantenwallfahrt
Katharina Wieland Müller / pixelio.de

 

Unter dem Motto "Mit dir" sind aus unserer Seelsorgeeinheit 39 Wallfahrer:innen nach Rom aufgebrochen und gesund und munter am Sonntag, den 04.08. zurückgekehrt.

Es war eine wunderbare Reise mit vielen Eindrücken: die Audienz beim Papst, Besuche im Kolosseum, Petersdom und anderen Kirchen, Schwimmen im Meer, die Erkundung der Katakomben, Gottesdienste und Impulse und ganz viel Gesang.

Vielen Dank an die Gemeindemitglieder, die mit ihrer Spende die Reise unterstützt haben - dafür gab es Pizza für alle und einen Besuch in einem Restaurant. Vielen Dank an alle Teilnehmenden, ihr wart eine ganz tolle Gruppe! .

 

 

WiSchLeBeBi, kennt jeder von uns aktuell als die Abkürzung unserer Seelsorgeeinheit, die die Jugend verwendet. Und für die, die es noch nicht kennen: er setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Orte unserer Seelsorgeeinheit zusammen (WInnendenSCHwaikheimLEutenbachBErglenBIttenfeld).
Aber seit dem Wochenende ist WiSchLeBeBi auch der Name eines kleinen Alien, der auf der Planet Erde gelandet ist und diese nun kennen lernen muss. Diese Geschichte ist am Wochenende bei der 72 Stunden Aktion des BDKJ in unserer Aktionsgruppe entstanden.
Wir haben, wie bisher jedes Mal, bei der deutschlandweiten Aktion mitgemacht. Diese hat am Donnerstag um 17:07 Uhr mit der Übergabe der Projektaufgabe begonnen. „Baut einen spannenden Erlebnisweg für Familien mit Holzkugelbahnen und Quizautomat und bereitet ein großes Übergabefest vor.“ lautete die Aufgabe.
Die Begeisterung der 80 Teilnehmenden war natürlich riesig. Alle gingen mit vollem Elan ans Werk und so ist in Leutenbach zwischen Rems-Murr-Halle und dem Landschaftspark Höllachaue ein megagenialer Kugelbahnpfad mit Stationen, Quizfragen, dazugehörigen Quizautomaten und Planeten-Weitsprung entstanden.
Beim Abschlussfest mit Kuchenverkauf, Livemusik und Rahmenprogramm am Sonntag konnten wir das Projekt dann stolz dem Projektträger, der Gemeinde Leutenbach, genauer gesagt dem Bürgermeister Kiesl, der Klimabeauftragten Christine Besa und dem Bauamtsleiter Johannes Kocher überreichen.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, Kuchenbäcker*innen, helfenden Händen, Sponsoren und wünschen schöne Stunden bei Spiel und Spaß auf dem Erlebnisweg! --

Simone Münzing & Thomas Friedrich JUKK|S- Jugendreferenten

JUKK|S- Jugendbüro Richard-Wagner-Straße 23 71397

www.jukks.de
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 07195-139978; Fax: 07195-139979