Installation Leerwerden
Foto: Erna Ullsperger

 

Ein schweres (an ein Segeltau oder an eine Nabelschnur erinnerndes) Seil ist am Anfang des Altarraumes quer durch den Kirchenraum gespannt, in der Mitte ist der Holm einer alten Leiter festgebunden. Darunter befindet sich ein zum Altar aufsteigendes Feld aus Asche, startend bei der Aschesäule zu Beginn der Stufen. Die Installation oszilliert zwischen den Polen Grenze und Entgrenzung, Spannung und Entspannung, Vergänglichkeit und Neuwerdung, Loslassen und Beschenkt werden. Die Betrachtenden sind – ganz im Sinne des christlichen Konzeptes der kenosis( griechisch: Leerwerden, Entäußern) – eingeladen, sich beim kontemplativen Schauen selbst leer zu machen und so Raum für neue Gedanken, Inspirationen, Hoffnungen und für Gottes Gnade zu schaffen.

Die Installation wird am 20. März um 19.00 Uhr in der Kirche St. Karl Borromäus eröffnet. Impulse, Gespräch (Pfr. Gerald Warmuth, Prof. Frederick Bunsen) und musikalische Resonanzen (Esther Esch, Blockflöte; Peter Kranefoed, Orgel) laden uns eine Stunde ein, zur Ruhe zu kommen, von der Hektik des Tages abzuschalten und sich den eigenen Gedanken hinzugeben.

Die Installation in der Kirche ist bis zum Morgen des Ostersonntags (5. April) frei zugänglich.

In diesem Zeitraum finden weitere Veranstaltungen statt, den Abschluss dieser Installation feiern wir am Ostersonntag mit dem festlichen Hochamt.

Flyer mit allen Veranstaltungen der Installation Leerwerden


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