Liebe Gemeinde,

das Motto der aktuellen Kampagne der Caritas lautet „das machen wir gemeinsam“. Allen Spenderinnen und Spendern, die diese Aktion unterstützt haben, sagen wir herzlichen Dank.

Dieses Motto kann uns aber auch für die kommenden Monate in unserer Gemeindearbeit leiten. Corona hat in den letzten 1,5 Jahren starke Einschränkungen verlangt und wir wissen nicht, wie es in diesem Winter wird. Viele Menschen haben sich zurückgezogen, auf Kontakte und Veranstaltungen verzichtet, um der Gefahr einer Ansteckung zu entgehen. Auch in unserer Kirchengemeinde musste vieles entfallen. Umso schöner und wertvoller war und ist es noch, dass sich immer wieder Menschen gefunden haben, die gemeinsam und Hand in Hand in dieser Zeit ihren Dienst am Nächsten unter erschwerten Bedingungen erfüllt haben.

Zu nennen ist hier z.B. das Pastoralteam: es mussten wegen der Coronavorgaben deutlich mehr Termine bei Taufe, Erstkommunion und Firmung angeboten werden. Dennoch werden für die Taufkatechese und Erstkommunionvorbereitung gerade neue Formate entwickelt und im nächsten KGR-Wochenende Ende November besprochen.

Die Mesner hatten wegen der Hygieneanforderungen mehr zu tun. Unsere Mesnerin Christina Hund hat die Zeit in den letzten Wochen genutzt und die Türen und Bänke der Kirche neu gestrichen. In den Pfarrbüros gab es mehr zu organisieren. Um die Räume im Saal unter der Kirche belegen zu können, mussten die Hygieneregeln immer wieder den neuen Vorgaben angeglichen werden.
Vielen Dank an das Pastoralteam, die Hauptamtlichen, Mesner und die Pfarrbüros.

Unsere Organisten haben immer wieder dafür gesorgt, dass unsere Gottesdienste auch musikalisch ansprechend gestaltet werden konnten. Wir dürfen mit Maske wieder singen, aber was wäre unser Gesang ohne die Begleitung der Orgel.
Herzlichen Dank.

Auch kamen Aufgaben hinzu, die es vorher nicht gegeben hat. Für die Gottesdienste in Winnenden stellten sich immer wieder Ehrenamtliche als Ordner zur Verfügung, damit die Gottesdienste gefeiert werden konnten. Bemerkenswert ist auch, dass sich fast jeden Sonntag Ministranten eingefunden haben und sich wieder treffen können.
Vielen Dank an die Ehrenamtlichen und Unermüdlichen.

Und nun ist es sehr gut, dass sich die Lage ein wenig bessert, dass die Kreise wieder zum Leben erweckt werden. Doch das ist ein mühsamer Prozess, denn viele sind in der Corona-Zeit nicht mehr da gewesen. Der Wiederaufbau ist sicher mühsam und mit viel Arbeit verbunden, die ehemaligen Aktiven möchten wir gerne wieder gewinnen. Der Kirchenchor hat seine Proben wieder aufgenommen, es gilt z.B. die Besuchsdienste und Jubiläumsbesuche wieder zu aktivieren. Zu Kindern, Jugendlichen und Familien wollen wir mit neuen Ideen und Konzepten Kontakte knüpfen.
Vielen Dank an alle, die in der kommenden Zeit mit viel Engagement das Gemeindeleben wieder aktivieren wollen.

Für den Kirchengemeinderat St. Karl Borromäus Winnenden - Rupert Kern