"Ausstellung
Samstag 6. Juli (14.00 – 18.00 Uhr) und Sonntag 7. Juli (11.30 – 17.00 Uhr) im Saal unter der Kirche St. Karl Borromäus
Gezeigt werden: Großfotos eines Sportfotografen mit Originalunterschriften seit der WM 1930 – ca. 150 Exponate.
 
Samstag 6. Juli, 14.00 Uhr : Eröffnung der Ausstellung durch OB Holzwarth
 
In dieser Ausstellung werden zahlreiche Bilder (Format: 40x50 cm) und Souvenirs mit Originalunterschriften präsentiert. Das älteste Foto stammt vom Endspiel der ersten Fußball-WM in Uruguay aus dem Jahre 1930 (Uruguay: Argentinien= 4:2). Natürlich finden sich in der Sammlung auch die Unterschriften der Weltmeister 1954. Das jüngste Foto zeigt das Siegestor von M. Götze bei der Fußball-WM 2014.
 
Fußball übt eine gewaltige Faszination aus. Dribblings, glänzend herausgespielte Tore, Sonntagsschüsse, genial geschossene Freistöße führen zu enthusiastischen Kommentaren und glänzenden Augen bei den Fans. Ein Beispiel - Champions-League-Spiel am 10.4.2024 Real Madrid – Manchester City 3:3 - „Im Hinspiel jagt eine Traumbude die Nächste“. Manche Torschützen bekreuzigen sich, andere schauen mit glänzenden Augen in den Himmel, strecken ihre Arme nach oben – wohl wissend, dass Können, aber auch eine Portion Glück mitspielt.
 
Diese Bemerkung finden wir auch im Buch Kohelet: „Wiederum habe ich unter der Sonne beobachtet: Nicht den Schnellen gehört im Wettlauf der Sieg, / nicht den Tapferen der Sieg im Kampf, / auch nicht den Gebildeten die Nahrung, auch nicht den Klugen der Reichtum, / auch nicht den Könnern der Beifall, / sondern jeden treffen Zufall und Zeit.“ (Koh. 9,11)
 
Ohne eine gehörige Portion Glück, ohne den richtigen Zeitpunkt hilft auch schnelles Laufen und hartes Kämpfen nicht. Diese Einsicht könnte auch Trost und die nötige Gelassenheit spenden, wenn‘s mal trotz größter Anstrengung nicht geklappt hat. Ein Gebet vor dem Spiel kann helfen: „Herr, gib mir ein, wie ich vorgehen soll und gib mir Glück dazu.“
 
Getränke stehen zur Verfügung. Kaffee und Kuchen werden angeboten, solange der Vorrat reicht.
Rupert Kern